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Dojo-Leiter Eugen Landgraf
Eugen Landgraf Sensei
7. Dan
1977 begann er sein Karatetraining unter der Leitung von Mike Foster (7. Dan) einem bekannten amerikanischen Karatelehrer, der die Stilart Yoshukai Karate unterrichtet. Mike Foster Sensei unterrichtete in der Karateschule von K.D. Shira, der auch Eugen Landgraf beigetreten war. Dort wurde als Wettkampf das von Mike Foster mitentwickelte Kickboxen (mit Faust und Fußschutz) praktiziert. 1979 wurde von K.D. Shira die Karateabteilung der TSG Hofherrnweiler gegründet, in der Eugen Landgraf seit 1981 als Trainer unterrichtet.

Seine Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt) legte er 1981 in England in der Stilart Yoshukai Karate ab. Dort bekam er Kontakt zum traditionellen Shoto-kan-Karate statt.
Von 1981 bis 1984 trainierte er zusätzlich 2 bis 3 mal wöchentlich bei Albrecht Pflüger (6. Dan und Autor vieler Fachbücher) in Leonberg.

1985 bestand er die Prüfung zum 2. Dan im Shoto-kan-Karate (DKU - Deutsche Karate Union).
1984 fand der erste Kontakt zum japanischen Karatelehrer  Akio Nagai Shihan (8. Dan) statt und die Abteilung wechselte zum Shotokan Karate International Deutschland e.V. (S.K.I.D.). Der enge Kontakt zu Nagai Shihan war der Grundstein für die vielen Erfolge und das heutige Niveau der Karateabteilung. Dort durchlief Eugen Landgraf eine einmalige und einzigartige Ausbildung und ist heute Inhaber des 7. Dan Shotokan-Karate-Do (3. Dan 1989, 4. Dan 1991, 5. Dan 1996, 6. Dan 2002, 7. Dan 2011). 
Der enge persönliche Kontakt zu Nagai Shihan ermöglicht es auch, dass er ca. alle 2 Jahre in Japan trainiert und dort als einer der wenigen Nicht-Japaner selbst Training und Demonstrationen seines Könnens gibt. Seine Einstellung zum Karate-Do und tägliches Training ist mit die Ursache, dass der Leitsatz des S.K.I.D. ( „Um den wahren Weg des Karate zu finden muß man reinen Herzens hart trainieren, Tag für Tag“) zu einem Lebensinhalt für ihn geworden ist. Der sportliche Teil des Karate (Wettkampf) ist nur ein Teil seines gesamten Trainings. „Karate sollte nicht als Sportart trainiert werden, bei der es auf Punktegewinn ankommt. Es ist ein Teil des „Bujutsu“ und verlangt ein spirituelles Engagement das alles zu akzeptieren bereit ist,einschließlich den Tod“.
Während der ganzen Jahre hat er den Wettkampf immer als eine Art des Trainings und der Partnerübung gesehen bei der man (egal ob man gewinnt oder verliert) unheimlich viel lernen und für sich verwerten kann. Daß das eine das andere nicht ausschließt, beweisen seine sportlichen Erfolge die bisher unerreicht sind. Die ersten 4 Jahre nahm er an verschiedenen Kickboxturnieren (Süddeutsche Meister-schaften, Baden-Württembergische Meisterschaften, Pokalturniere) teil, bei denen er mehrfach erste Plätze im Einzel und in der Mannschaft für sich verbuchen konnte. 1984 begann mit dem Gewinn der S.K.I.F. Europameisterschaft in Zürich (Kumite-Mannschaft) seine internationale und nationale Laufbahn im traditionellen Shotokan-Karate Wettkampf.
Die nachfolgende Auflistung gibt einen kleinen Teil seiner sportlichen Erfolge wieder
Weltmeisterschaften
2 mal 3. Platz Kumite-Mannschaft
1 mal 3. Platz Kata-Mannschaft
1 mal 4. Platz Kumite Einzel

Europameisterschaften
2 mal 1. Platz Kumite-Mannschaft
1 mal 3. Platz Kata-Mannschaft
1 mal 3. Platz Europameisterschaft
Kumite-Einzel  
Deutsche Meisterschaften
8 mal 1. Platz Kumite Einzel
4 mal 1. Platz Kata Einzel
10 mal 1. Platz Kumite Mannschaft
9 mal 1. Platz Kata Mannschaft
mehrere 2. Platzierungen in allen Kategorien 
Länderkämpfe und Pokalturniere
Mehrfach 1. und 2. Plätze auf Länderkämpfen und Pokalturnieren
1997 beendigte er als amtierender Deutscher Meister und Teilnehmer der WM in Mailand seine sportliche Laufbahn. Auf dieser WM wurde er von Hirokazu Kanazawa Shihan (Weltcheftrainer des SK.I.F. und Karatelegende) mit 5 anderen Karateka vor allen Nationen für die Teilnahme an 5 Weltmeisterschaften ausgezeichnet.
Seit 1997 ist er als Coach für das Nationalteam zuständig und betreute dies erstmals bei der Europameisterschaft 1998 in England bei der die Kumite-Mannschaft der Damen und der Herrn jeweils den 3. Platz belegten.
All das erlernte und seine Erfahrungen, versucht er unmittelbar an seine Schüler weiterzugeben. Eine Erfolgsbestätigung dafür sind die zahlreichen Schwarzgurte und auch Nationalkader-Mitglieder, die aus der Karateabteilung in diesen 20 Jahren hervorgegangen sind. Mit der richtigen Einstellung zum Wettkampf ist auch dieser als ein Stück des Kuchen zu sehen der das gesamte Spektrum des Karate-Do abdeckt.
 
 
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